10 Jahre zögern, 10 Minuten klicken: Ich habe endlich mein Gewerbe als Coach und Trainerin angemeldet

Djuke Nickelsen: Gewerbe als Coach und Trainerin angemeldet

Es ist Donnerstag, 22. September 2022, 8:38 Uhr. Ich sitze in meiner Küche und tippe in mein Handy: „SO ⬆️⬆️⬆️ sehe ich übrigens aus, wenn ich gerade mal schnell zwischen der ersten und der zweiten Tasse Tee morgens in meiner Küche MEIN GEWERBE ANGEMELDET habe 😊😊😊 Ich bin heute früh aufgewacht und dachte: Heute. Heute ist der Tag. Und hab’s getan. Just like that.“

Dazu noch ein Selfie, auf dem ich etwas grenzdebil grinse und zack, die Nachricht steht im WhatsApp-Chat meiner Coaching-Kolleg:innen, die mit mir gerade die Ausbildung machen. „Das war ja unkompliziert. Warum habe ich die Gewerbe-Anmeldung eigentlich so lange vor mir her geschoben?“ frage ich mich. Ich räume mein Frühstücksgeschirr zusammen und will es noch schnell abwaschen, bevor ich um 9 Uhr einen Videocall habe.

Und dann breche ich in Tränen aus. Ich weine und weine, fast eine halbe Stunde lang. Weil ich so, so glücklich und befreit bin in diesem Moment. Und stolz. Und aufgeregt. Spätestens jetzt weiß ich: Diese 10 Minuten mit dem langweiligen Onlineformular des Berliner Ordnungsamts gehören zu den großen Ereignissen in meinem Leben, bei denen es ein Davor und ein Danach gibt.

In diesem Blogartikel liest du, weswegen ich länger als zehn Jahre gebraucht habe, um ein Gewerbe anzumelden und damit die rechtlichen Grundlagen für eine Selbstständigkeit zu legen, was mich dabei blockiert hat und wie es mir schließlich doch gelungen ist. Ein Protokoll einer Veränderung.

Glaubenssätze so schwer wie ein Gebirge

Ich erinnere mich jetzt auch wieder, weswegen mir dieser kleine bürokratische Akt der Gewerbeanmeldung so schwergefallen ist. Mir war bis jetzt nur nicht klar wie schwer das Gepäck war, das ich mit mir rumgeschleppt habe. Es heißt ja „jeder hat sein Päckchen zu tragen“. Meins hatte offensichtlich das Gewicht eines Gebirges, das jetzt von mir abgefallen ist. Kein Wunder, dass ich damit nicht voran gekommen bin!

Die Tränen fließen und fließen, und ich lasse sie einfach laufen. Ich habe das Gefühl, mit jeder Träne, die ich weine, lasse ich einen quälenden Glaubenssatz los. Es sind alles Glaubenssätze, die mich bis jetzt daran gehindert haben, mich als Coach und Trainerin selbstständig zu machen. Also, so „richtig“ selbstständig. Professionell. Arbeit gegen Honorar, mit Rechnung und allem Drum und Dran.

Hier sind einige der Fiesitäten, die ich mir jahrelang, teils auch jahrzehntelang erzählt habe:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Expertin? Ich doch nicht.
  • Ich bin nichts Besonderes.
  • Es gibt schon so viele Coaches auf der Welt, mein Angebot ist überflüssig.
  • Ich darf kein Geld nehmen für etwas, das mir so leicht fällt und so viel Spaß macht.
  • Selbstständigkeit? Sowas machen wir in unserer Familie nicht.
  • Selbstständigkeit macht einsam.
  • Selbstständigkeit führt in den finanziellen Ruin.
  • Ich kann nicht als Selbstständige arbeiten, denn ich kenne mich nicht aus mit Buchhaltung.

Ich bin in einer Zwickmühle

Nicht mehr angestellt zu arbeiten, daran habe ich in den letzten zehn Jahren immer mal wieder gedacht. Ich habe die Idee aber jedes Mal nach wenigen Augenblicken verworfen. Grund: Selbstsabotage mit einer sehr gemeinen inneren Stimme.

Mit meiner Ausbildung zum Coach hat sich der Gedanke aber hartnäckig in den Vordergrund gedrängelt und ließ sich nicht mehr ignorieren. Das klassische Anstellungsverhältnis ist in dieser Branche rar, und aus verschiedenen Gründen würde ich auch nicht als angestellte Coach arbeiten wollen.

Eine echte Zwickmühle: Ich habe eine Tätigkeit gefunden, die mir so viel Spaß macht, dass mir die Arbeit kaum wie Arbeit vorkommt. Und gleichzeitig bin ich unfähig, das zum Beruf zu machen weil – Selbstständigkeit geht ja für mich nicht. Oder etwa doch?

Ein diffuser Wunsch wird zur glasklaren Vision

Was, wenn es doch möglich wäre? Was, wenn ich mit meinem Talent für Sprache, Stimme, Struktur und Mut machen als Selbstständige Geld verdienen könnte? Wenn Menschen bereit wären, für die Zusammenarbeit mit mir zu zahlen, weil sie meinen Ansatz hilfreich finden? Dann könnte ich Ihnen danach easy-peasy und ganz offiziell eine Rechnung schreiben, als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre.

Mir selbst solche Überlegungen zu erlauben, war der erste Schritt. Das war möglich nach einem sehr motivierenden Gespräch mit meinem Lehr-Coach am ifapp.

Aus den ersten Gedanken ist inzwischen eine glasklare Vision geworden. Vor meinem inneren Auge sehe ich ganz genau, wo ich arbeite, welche Hilfsmittel ich verwende, wie ich mich dabei fühle, Menschen bei Veränderungen zu begleiten, was ich im Coaching tue, wie ich Termine vereinbare und Rechnungen schreibe und wie ich dabei souverän auf all die Fähigkeiten vertrauen kann, die mich als Coach ausmachen. Und welche Menschen ich gerne dabei haben möchte.

Meine Babyschritte machen mich wahnsinnig

So klar hatte ich meine Vision ab Mitte Mai 2022 vor Augen. Seitdem habe ich daran gearbeitet, dass sie Wirklichkeit wird. Es waren viele, viele kleine Schritte. Frustrierend viele. Und ich war nicht immer freundlich mit mir dabei.

Als Coach weiß ich: Babyschritte sind die beste Methode. Die Veränderung hat Zeit zu wirken, du selbst und dein Umfeld haben Zeit, sich daran zu gewöhnen und zu testen: Passt das so? Das Gras wächst nicht schneller, nur weil du dran ziehst. Völlig logisch eigentlich. Aber als ungeduldiger Mensch… ist das zum Wahnsinnig-Werden!

Sichtbar werden mit Webseite, Blog und Social Media

Ende Mai habe ich mir eine Webseiten-Domain mit meinem Namen angelegt und mit dem Bloggen angefangen. Mein erster Blogartikel handelt davon, wie ich wurde, wer ich bin. Das war das erste Mal, dass ich mich selbst öffentlich als Coach bezeichnet habe. Hat ganz schön Überwindung gekostet! Noch schlimmer war, mein erstes Selfie auf Instagram zu posten. Hilfe! Fremde Menschen im Internet sehen mein Gesicht!!

Und wofür das alles? Wenn ich als Coach und bald auch Trainerin Geld verdienen möchte, muss ich in irgendeiner Weise sichtbar sein, damit sich die Leute vor der Zusammenarbeit ein Bild von mir machen können. Also Augen zu und durch. Oder eher: Augen auf. Das sieht auf Fotos meistens sympathischer aus.

Erfolgserlebnisse mit Klient:innen

Dass ich mich (inzwischen selbstbewusst) als Coach bezeichne, hat einen Grund: Ich arbeite schließlich regelmäßig mit Klient:innen, auch wenn dafür noch kein Geld geflossen ist. Dafür aber Feedback! Und zwar richtig gutes. Selbst zu den Coachings, wo ich selbst dachte „das geht aber besser“, gab es positive Resonanz.

Erst habe ich gedacht: Die sind alle sicher nur besonders höflich. Aber mit der Zeit habe ich angefangen zu glauben, dass das Feedback wahr ist. Dass ich Menschen mit meiner Art zu arbeiten, mit meinem Humor, meiner Lebenserfahrung, meinen Methoden und meiner inneren Haltung wirklich und echt unterstützen kann.

Zusammen ist man weniger allein

Der Glaubenssatz „Ich muss alles alleine schaffen“ hat mich letztes Jahr intensivst beschäftigt. Der saß wirklich tief und hatte sich seit Jahrzehnten in mir festgebissen. Nicht einfach, den loszulassen und auszutauschen gegen den Gedanken „Andere Menschen freuen sich, wenn sie mir helfen können“. Diese Vorarbeit hat es mir möglich gemacht, in den letzten Monaten sehr offen mit meiner Angst umzugehen, mich (teil-)selbstständig zu machen.

Vor allem die wunderbaren Menschen, mit denen ich zusammen die Coaching-Ausbildung mache, waren eine große Hilfe. Genau wie die Trainer:innen im ifapp, meinem Ausbildungsinstitut. Manchmal muss ich von jemand anderem hören, dass ich gut genug bin, damit ich selbst wieder an mich glaube und die Kraft zum Weitermachen finde.

Ich lasse mich coachen

Es ist Juli 2022. Ich bin sichtbar als Coach, mein kostenloses Angebot „Mein Coaching für dein Feedback“ wird gut angenommen, ich merke, dass ich erfolgreich Veränderungen bei anderen anstoßen kann, und ich kann offen über meine Ängste im Zusammenhang mit einer möglichen Selbstständigkeit sprechen.

Alles großartig. Handlungsfähig bin ich aber immer noch nicht. Der aktuell quälendste Gedanke ist: „Ich melde ein Gewerbe an und ertrinke dann in Buchhaltung und werde vom Finanzamt verhaftet, weil ich aus Unwissenheit irgendwelche Steuerstraftaten begehe.“

Immerhin habe ich mein Problem jetzt eingekreist und kann immer gezielter an dem arbeiten, was mich blockiert. Ich beschließe, das zu tun, was ich meinen (potenziellen) Klient:innen sage: Wenn du in einer Lebenssituation allein nicht weiterkommst, probier’s mal mit einem Coaching.

Hypnosystemisches Coaching mit Dr. Gunther Schmidt

Ich will endlich diese lähmende Angst vor der Selbstständigkeit loswerden. Dieser Wunsch ist so stark, dass ich etwas für mich eigentlich Undenkbares tue: Ich lasse mich auf einer Bühne vor Publikum coachen. Nicht von irgendjemandem, sondern von Psychotherapeut Dr. Gunther Schmidt. Ich bewundere seinen hypnosystemischen Ansatz in Coaching und Therapie schon lange und besuche Ende Juli eine Weiterbildung dazu bei ihm.

Gunther Schmidt demonstriert seine Methode während des Seminars mit einigen, wenigen Live-Coachings – und ich war wild entschlossen: eins davon ist meins. Als es so weit war, ging mir auf dem Weg zur Bühne der Arsch ganz schön auf Grundeis. Aber wo die Angst ist, da geht’s lang. Meine Hände haben in den ersten Minuten unkontrolliert gezittert, ich konnte kaum atmen, meine Stimme war schwach. Aber nach einigen Minuten habe ich ausgeblendet, dass ich mich gerade vor 100 Leuten mental nackig mache und war so ehrlich zu mir wie schon lange nicht mehr.

Wie erhofft, ergibt das Coaching eine neue Erkenntnis. Eine bahnbrechende: Meine Angst vor der Selbstständigkeit hat überhaupt nichts mit dem Finanzamt zu tun. Sondern es liegt ein Familienthema dahinter. Das ist eine echte Überraschung, damit hatte ich im Leben nicht gerechnet und bin verwirrt: Was soll ich denn jetzt damit anfangen? In Ermangelung einer Alternative habe ich mich für „sacken lassen“ entschieden.

Ein Trauma lösen mit Shivani Vogt

Shivani ist Psychologin und Hypnotherapeutin und gehört zu meiner Blogging-Community. Als ich in einem Videocall in der Gruppe von meiner Blockade und dem dahinterliegenden Familienthema erzähle, bietet sie mir Hilfe an.

In einer sehr besonderen Sitzung habe ich mit Shivani ein Kindheitstrauma erkannt und Frieden damit geschlossen. Alleine wäre ich niemals darauf gekommen, dass es zwischen der Beerdigung meines Vaters eine Verbindung zu meinen Ängsten und Selbstzweifeln von heute gibt.

Business-Coaching mit Sigrun

Inzwischen ist es September 2022, und vor mir liegen drei Webinare zum Thema „Kickstart your Online-Business“ mit Sigrun. Sigrun braucht keinen Nachnamen. Sie ist eine der weltweit erfolgreichsten Business Coaches und gibt mit diesen Webinaren einen Einblick in ihre Art zu arbeiten. Ich weiß zwar nicht, ob ich ein „Online Business“ will, denn mir macht offline auch viel Spaß. Aber ich bin neugierig auf die Frau.

Das erste Webinar ist eigentlich schon zu Ende, und aus einem Impuls heraus schreibe ich in den Chat „Thank you, interesting insights. But I still don’t know how I could do it, the tech part really scares me.” Sigrun liest den Kommentar – und schiebt noch eine Lektion zum Thema “Träumen” hinterher.

“Focus on the ‚what‘“ rät Sigrun mir. Wenn du weißt, was du willst, findest du einen Weg finden, wie du dahin kommst. Und zum Abschluss sagt sie: „‚How‘ is a dreamkiller.“ Der Satz bringt etwas in mir zum Klingen und wirkt immer noch.

…und dann noch ein liebevoller Tritt in den Hintern

Es ist der 22. September 2022, der Morgen nach dem Webinar mit Sigrun. Ich sitze am Frühstückstisch, gucke in den Kalender, was heute so an Terminen ansteht. Argh! Ich stelle fest: Der „Blog & Business“-Talk mit meiner Blog-Mentorin Judith Peters ist nicht mittags, sondern schon um 9 Uhr. Also in weniger als 45 Minuten. Ich hatte was anderes für heute Vormittag geplant, aber gut.

Ich mag diese Runde, die es nur einmal im Monat gibt. Ich erinnere mich: Im August hatte ich bei „Blog & Business“ den anderen Bloggerinnen aus der Content Society das Versprechen gegeben, mich wirklich und echt bald um die rechtlichen Voraussetzungen zu kümmern, mit meinen Coachings Geld zu verdienen. „Eigentlich…“, denke ich. „…eigentlich könnte ich doch versuchen, dort heute ‚Vollzug‘ zu melden. Da gibt’s doch das Online-Formular… Eva hat gesagt, das dauert nicht lange.“

Und so passiert es, dass ich zwischen zwei Tassen Tee das kurze Online-Formular des Berliner Ordnungsamts zur Gewerbeanmeldung ausfülle. Tat gar nicht weh, denke ich. Und will noch schnell das Geschirr abwaschen, bevor ich ab 9 Uhr im Videocall sitze.

Denkste. Körper und Seele machen mir einen Strich durch die Rechnung. Die beiden sind nicht einverstanden damit, dass ich nach diesem Meilenstein einfach so zur Tagesordnung übergehe. Sie verordnen mir eine Pause und schicken Tränen. Es waren eben doch nicht nur die 10 Minuten Formular-Ausfüllen. Sondern heute habe ich den Lohn bekommen für die monatelange Arbeit an meinem Ziel. Ich weine, vor Glück. Sitze einfach nur da und fühle: Das ist gerade etwas Großes passiert.

Was ich als Coach aus der Erfahrung lerne

Wenn du bis hier hin gelesen hast: Chapeau! Dann hast du jetzt vielleicht ein Gefühl dafür, was für ein Marathon es für mich war, ein simples Online-Formular auszufüllen. Was du auch noch wissen solltest: Ich habe mich sehr oft sehr verloren gefühlt in dem Prozess. Es war, als ob ich durch ein großes graues Nichts laufe, ohne wirklich zu wissen: Ist das jetzt grad der richtige Weg? Bringt mich das, was ich tue, meinem Ziel eigentlich näher? Denn bei einer inneren Reise fehlen leider die Kilometerangaben, um abzuschätzen, wie lange es noch dauert, bis wir endlich da sind…

Veränderungen passieren schrittweise

Rückblickend finde ich faszinierend, dass es nicht das eine Ding war, mit dem ich mein Ziel erreicht habe, sondern die Kombination aus vielen kleinen Schritten zusammen mit vielen unterschiedlichen Menschen. Und dass ich dran geblieben bin. Immer wieder etwas Neues versucht habe. Gerade bei den großen Lebensthemen zahlt es sich aus, Geduld zu haben und die Blockade nacheinander aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

Ein klares Ziel ist wertvoller als Gold

Durch meinem eigene Erfahrung ist mir noch mal so richtig klar geworden, wie wichtig es ist, das Ziel einer gewünschten Veränderung zu kennen. Ich habe mich länger als 10 Jahre mit dem diffusen Gedanken der Selbstständigkeit rumgeschlagen und viel Zeit mit Grübeln verbracht. Ab dem Zeitpunkt, an dem ich wusste, was ich will, und eine klare, hoch motivierende Vision hatte, hat es bis zum entscheidenden Schritt nur noch etwas mehr als vier Monate gedauert. Krass, oder?

Ein wahrnehmbarer Beweis ist der Lohn für die Veränderungsarbeit

Bei mir hat der Klick auf den „Absenden“-Button bei dem popeligen Online-Formular zur Gewerbe-Anmeldung eine wahre eine Emotions-Lawine ausgelöst. Ich brauchte diese Handlung, diesen wahrnehmbaren Beweis, um zu erkennen, dass ich wirklich bereit und fähig und gut genug bin, mich ins Abenteuer (Teil-)Selbstständigkeit zu stürzen. Ohne Angst, dafür mit Risikoabwägung. Und mit einer wahnsinnigen Lust am Entdecken und Ausprobieren.

Ich werde also zukünftig stärker dran bleiben, um mit meinen Klient:innen die Antwort auf eine der „klassischen“ Coaching-Fragen zu erarbeiten: Woran erkennst du, dass du dein Ziel erreicht hast?

Wie geht es weiter in meinem Business?

Ganz ehrlich: keine Ahnung. Ist buchstäblich Work in progress. Aber du wirst es hier im Blog lesen!

Als nächstes gucke ich mir auf jeden Fall mal die E-Mails vom Ordnungsamt näher an, die wollen noch irgendwas. Und dann suche ich eine Steuerberaterin, damit meine Finanzamtspanik zur Ruhe kommt. Meine Gewerbe habe ich zum 1. Oktober 2022 angemeldet. Ich kann immer noch nicht ganz ausschließen, dass ich nicht am 2. Oktober von der Steuerfahndung verhaftet werde, aber ich lasse es mal drauf ankommen.

Wird alles glattgehen in meiner (Teil-)Selbstständigkeit? Auf gar keinen Fall. Aber es gibt genug Menschen, die mir wieder auf die Beine helfen, wenn ich auf die Nase falle. Denn das hier ist erst der Anfang.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, mit mir an einem deiner großen Lebensthemen zu arbeiten, schreib mir eine E-Mail. Ich freu mich auf dich!

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Kategorisiert in Persönliches

Ein Kommentar

  1. Liebe Djuke, ich hab soviel Spaß beim lesen deines Artikels gehabt, du hast mich auf deine lange Reise mitgenommen. Da hast du ja wirklich einen sehr, sehr langen Weg hinter dir. Und ich für meinen Teil bin mir sehr, sehr sicher, dass du nicht am 2. Oktober verhaftet wirst. Das ist nämlich ein Sonntag. Und danach ist Feiertag. Also frühestens am 4. Oktober…. 😉 Nein, mal im Ernst: das mit einer Steuerberatung zu lösen, macht absolut Sinn. Ich hatte bisher keine und bin immernoch auf freiem Fuß, obwohl mir das Finanzamt sogar schonmal eine Strafe wegen einer (angeblich) versäumten Frist angedroht hatte *lach*

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