12 von 12 im August 2022: heißer Tag im Home Office

Wasserpumpe und Eimer

12 von 12, das heißt: 12 Bilder vom 12. Tag im Monat. Und plötzlich wird aus einem unspektakulären Tag ein ganz besonderer, weil ich ihn mit ganz anderen Augen wahrnehme und vor allem viel mehr fotografiere als sonst. Ich mag diese Blogging-Tradition, die in der deutschen Community von “Draußen nur Kännchen” gehostet wird.

Der 12. August 2022 ist ein Freitag. Es ist heiß, und offiziell habe ich Urlaub, zumindest in meinem Angestellten-Job. Da ich nebenbei noch als Texterin arbeite und mir gerade fast 3 Wochen freie Zeit in Italien gegönnt habe, muss ich heute trotzdem ran. Ich schreibe an Lehrmaterialien für die Ausbildung zum NLP-Master. Im aktuellen Kapitel geht es um systemische Elemente im NLP, insbesondere um Aufstellungen als Methode für Gruppen und in 1:1-Sitzungen.

Nachmittags mache ich eine kleine Fahrradtour und ein paar Besorgungen. Es ist ein ruhiger Tag heute. Schön.

eingerollte Yogamatte
#1 – Der Tag fängt anders an als gedacht. Eigentlich wollte ich direkt nach dem Aufstehen Sport mit einem Video aus meinem Online-Gym machen. Geplant war ein “Barre”-Workout, mit Elementen aus Yoga und Pilates. Bin aber völlig erschlagen aufgewacht und habe lieber noch eine Stunde Schlaf dran gehängt.
weiße, dreieckige Ohrringe
#2 – Um bessere Laune nach dem verpatzten Start in den Tag zu bekommen, trage ich heute diese Ohrringe. Sie sind aus Alabaster, und ich habe sie mir letzte Woche im Italien-Urlaub gegönnt. Schmuck ist mein liebstes Urlaubsmitbringsel. Klein und leicht im Koffer, fängt keinen Staub in der Wohnung und macht mich schöner.
Porridge mit Nektarine und Banane
#3 – Frühstück, meine liebste Mahlzeit des Tages! Es gibt Porridge mit Reismilch, dazu Leinsamen, Kürbiskerne, Nektarine und Banane.
Co-Blogging mit der Content Society
#4 – Gut gestärkt geht’s ins Co-Blogging der Content Society. Drei Stunden konzentriertes Arbeiten von 9 bis 12 Uhr. Was ein gemeinsamer Online-Raum für disziplinierende Wirkung haben kann, erstaunt mich immer wieder. Heute schreibe ich aber nicht an einem Blogartikel, sondern an Lehrmaterialien für die Ausbildung zum NLP-Master am ifapp. Es geht um (systemische) Aufstellungsarbeit und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Coaching.
verdorrte Rasenfläche
#5 – Das ist das, was von der Rasenfläche vor unserem Haus übrig geblieben ist. Vor meinem Urlaub, also vor drei Wochen, war jedenfalls noch ein Hauch von Grün da, jetzt würde es mich nicht wundern, wenn gleich ein Kamel um die Ecke kommt. Allerdings macht die Klimakrise keine Scherze.
offener Kühlschrank
#6 – Ein frisch gefüllter Kühlschrank, und ich habe fürs Mittagessen die Qual der Wahl. Auf jeden Fall gibt’s den selbst gemachten Kräuterquark mit direkt importierten Kräutern aus dem Garten meiner Freundin in Rom. Dazu Gurke, Paprika und ein (veganes) Burgerpattie. Am liebsten würde ich noch Pellkartoffeln machen, die hab ich aber nicht vorrätig. Immerhin: ohne geht’s schneller mit der Essenszubereitung. Was gut ist, denn nach dem intensiven Co-Blogging hab ich Hunger.
unerlaubt gelagerter Sperrmüll
#7 – In dieser kleinen Ecke an unserem Müllplatz lagerte so etwa einmal im Monat irgendein ausgemusterter Teppich oder ein völlig verranzter Nachttisch. Nicht schön, aber selten. Der neuen Hausverwaltung war das ein Dorn im Auge, weswegen sie ein Schild angebracht hat: “Kein Stellplatz für Sperrmüll!”
Fun Fact: Jetzt lagern dort immer aussortierte Möbel. In größerer Kubikmeterzahl. Klassisches Eigentor. Ich sach nur: “Denk jetzt nicht an einen rosa Elefanten!”
Fahrrad bekommt Luft in Reifen
#8 – Nach drei Wochen im Keller wegen Urlaub braucht mein Fahrrad dringend mehr Luft in den Reifen. Mach ich immer beim Fahrradladen meines Vertrauens, da hängt zu Öffnungszeiten ein Schlauch mit Druckluft und passendem Ventil zur freien Benutzung.
Radweg auf der Schloßstraße
#9 – Die Schloßstraße in Berlin. Ich liebe, liebe, liebe diese neuen Fahrradstreifen! Die gibt’s seit etwa einem Jahr (glaub ich?), und es macht einen riesigen Unterschied. Die deutliche Markierung bewirkt, dass die Autos wirklich Platz lassen zum Radfahren. Vorher hab ich die Schloßstraße immer gemieden. Ich hatte Todesangst da zu fahren und bin lieber Umwege durch die Seitenstraßen auf schlechtem Kopfsteinpflaster geradelt.
Melone, Blaubeeren, Kokosjoghurt
#10 – Anlass für meinen kleinen Ausflug auf eine von Berlins größten Shoppingmeilen: ich habe ein Geburtstagsgeschenk für meine Schwester besorgt (nicht im Bild, weder die Schwester noch das Geschenk). Wo ich schon mal unterwegs war, hab ich aber noch ein paar Essentials gekauft für einen gelungenen sommerlichen Abend. Nomnomnom!
Wasserpumpe und Eimer
#11 – Zum Tagesabschluss: Straßenbäume gießen, wie immer an heißen Tagen. Die Bäume sind teilweise so durstig, dass ihre Blätter schon schlapp runterhängen.
Von diesen handbetriebenen Wasserpumpen gibt es angeblich über 2.000 in Berlin. Der Eimer ist gesponsort von Bündnis 90/Die Grünen in Tempelhof-Schöneberg. Danke dafür!
Djuke Nickelsen
#12 – Das war’s für heute!
Auf dem Bild siehst du meinen Hautton nach fast drei Wochen in der italienischen Sonne. Oder vielmehr: im Schatten der italienischen Sonne, aber da kommt ja immer noch genug UV-Strahlung an. Dunkler wird’s nicht mit meinem Teint. Nicht, dass ich das als Ziel hätte. Ich find es vor allem lustig, dass ich im Vergleich zu allen anderen immer noch wie ein Käse aussehe. Nordisch by nature!

Hier liest du, wie meine letzten 12 von 12 waren

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2 Kommentare

  1. Danke für Deinen wunderbaren Einblick in den Tag. Ja, man geht bewusster durch den Tag und plötzlich wird er irgendwie zu einem “besonderen” Tag. Wir waren gerade ein paar Tage in Berlin und ich habe diese Stadt so was von genossen. Wir waren ganz sicher nicht das letzte Mal dort.

    Liebe Grüße aus München von Marita

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