3 x 3 im Mai – 3 Ergebnisse, 3 Erlebnisse und 3 Dinge, über die ich mich gefreut habe

rosa blühender Kirschbaum

Der Mai ist fast vorbei, und ich versuche mich mit einem Monatsrückblick. Dazu probiere ich das Format “3×3 des Monats” aus: 3 Ergebnisse, 3 Erlebnisse und 3 Dinge, über die ich mich im Mai 2022 gefreut habe. Et voilá:

3 Ergebnisse im Mai

Eurovision Song Contest: Ukraine rappt und flötet sich in die Herzen

Manche Menschen fiebern beim Fußball mit, für mich sind die Wochen vor dem ESC von Februar bis Mai die aufregendste Zeit des Jahres. Am 14. Mai war’s endlich soweit: Finaaaaale, oh-ohhh! In Turin war ich nicht, es gab trotzdem die volle Dröhnung an europäischem Pop. Mehrere Vorentscheide, die beiden Semifinals und natürlich das Finale habe ich an diversen Fernsehern von und mit diversen Freunden geguckt (jep, männliche Form ist korrekt!).

Angesichts der weltpolitischen Lage war zu erwarten, dass das Kalush Orchestra aus der Ukraine den ESC dieses Jahr gewinnt. Ob das Lied das beste war? Mpf. Ob ich mich trotzdem gefreut habe? Hell yes.

Die Top Songs für mich kamen dieses Jahr von Sam Ryder aus UK , von Cornelia Jacobs aus Schweden und von Subwoolfer aus Norwegen

Prognose: der pink-plüschige Topfhut wird Sommertrend 2022

Firmen-Webseite mit neuer Struktur

Seit drei Monaten habe ich eine neuen Job, ich verantworte die Unternehmenskommunikation einer Coaching-Agentur. Halbe Stelle, damit noch genug Zeit bleibt für die finalen Schritte meiner Ausbildung zum Master-Coach. Im Mai konnte ich einen Haken hinter einer fetten Aufgabe machen: Die neue Struktur unserer Webseite steht (zumindest auf dem Papier!). Für einen kompletten Relaunch haben wir leider weder das Geld noch zeitliche Ressourcen, aber für eine neue userfreundlichere Struktur reicht’s. Der Plan steht, jetzt also nur noch umsetzen. Ich rede mir mal ein, dass das quasi von allein geht.

Glaubenssätze? Damit bin ich durch!

Jedenfalls in Bezug auf die Schulungsunterlagen, die ich gerade erstelle. Ich schreibe am Skript für eine NLP-Master-Ausbildung, und im Mai habe ich das sehr große Kapitel “Glaubenssätze” abgeschlossen. Mit Hintergründen zu Glaubenssätzen, Skizzen bestimmter NLP-Techniken, um blockierende Glaubenssätze zu hinterfragen, und einen größeren Ausflug zu The Work von Byron Katie. Letzteres ist für mich eine der wirksamsten Methoden in der Arbeit mit Glaubenssätzen, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

3 Erlebnisse im Mai

Boom! Boom! Blog!

Ich habe im Mai im Rekordtempo ein Baby geboren. Jedenfalls ein digitales. In nichtmal einer Woche habe ich mir meinen Namen als Domain gesichert, ein Hosting klar gemacht und eine WordPress-Seite aufgesetzt. Außerdem bin ich jetzt auf Instagram mit meinem Klarnamen zu finden, und mein Gesicht ist mein insta-Profilbild. Zusätzlich habe ich – argh – einige Selfies dort gepostet. Letzteres war das, was mich am meisten Überwindung gekostet hat.

Ach ja, und nebenbei hab ich fix meinen ersten Blogbeitrag geschrieben und online gestellt: Wie ich wurde, wer ich bin. Yaaaas! Ein Wahnsinnsgefühl. Bin ziemlich stolz auf mich.

Das alles war im Rahmen der BoomBoomBlog Challenge von Sympatexter. Daran hatte ich eigentlich nur teilgenommen, um ein bisschen mehr WordPress für den Job zu lernen. Unverhofft kommt oft!

10 Sekunden, bevor ich auf “veröffentlichen” bei meinem ersten Blogbeitrag geklickt habe.

Das Mädchen, das allein nach Haus geht

Das ist nicht der Titel meiner Autobiografie, sondern so heißt der letzte Tatort mit Meret Becker als Kommissarin Nina Rubin. Ihr zu Ehren hat der rbb diesen Tatort in einer fulminanten Vorpremiere in Berlin im Kino gezeigt. Schön war’s! Abgesehen davon, dass die Akustik nicht so richtig hingehauen hat: Mir sind in der vorderen Mitte fast die Ohren abgeflogen, dafür haben sich Freunde, die hinten saßen, Untertitel gewünscht. Der kleine Talk auf der Bühne nach dem Film mit allen Beteiligten hat mich aber wieder versöhnt.

Tschüssi, Meret! War schön mit dir!

Merk-würdiges Theater: Hexploitations von She She Pop

Im Mai war ich außerdem das erste Mal seit gefühlt 100 Jahren wieder im Theater. Im HAU war Theaterfestival, und wir haben uns die Performance “Hexploitations” vom Ensemble She She Pop angesehen. Es war… ein Erlebnis?

Ich kann gar keine echte Inhaltsangabe machen, weil das Stück wesentlich von der Inszenierung gelebt hat. Es ging um Frauen in und nach den Wechseljahren, und dass sie in unserer Gesellschaft seit Jahrhunderten in der Öffentlichkeit nicht vorkommen. Es gab Ausflüge in die Zeit der Hexenverbrennung, es ging ums Älterwerden und um die Definition von Weiblichkeit. Ich weiß jetzt, woher der Ausdruck “Gaslighting” kommt und habe fürs erste genug von nackten Körpern auf einer Theaterbühne.

Die Performance hat etwa 1,5 Stunden gedauert und ich fand’s wundervoll. Außerdem verrückt, irritierend, provokant, abstrus. Eine buchstäblich merk-würdige Aufführung, die ich nie vergessen werde.

„Sind das die Scheinwerfer oder erlebe ich eine Hitzewallung?“ Ich bin überfordert, in jeglicher Hinsicht, empfehle das Stück aber trotzdem. Insbesondere Männern, übrigens.

3 Dinge im Mai

Ich habe seit ein paar Tagen einen zweiten Bildschirm im Büro. Sehr geil, dort nicht nur den Laptop zur Verfügung zu haben!

Ein Freund hat mir diese Postkarte geschickt, und ich habe gelacht. Endlich wieder alles normal, jajaja. Es war nicht alles schlecht in den letzten beiden Jahren!

Fundstücke aus der Vergangenheit, weil ich für den letzten Blogartikel tief in meine Biografie getaucht bin: meine erste Kassette (von Roxette) und meine erste CD mit dem bezeichnenden Titel: Lieder, die die Welt nicht braucht. Künstler: Die Doofen. Was soll ich sagen, es waren die 90er! Roxette höre ich aber immer noch gern.

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Kategorisiert in Rückblick

4 Kommentare

  1. Was für ein schöner Einblick in deinen Mai. Herzlichen Glückwunsch zum nigelnagelneuen Blog!
    Interessantes Thema hast du und eine schöne lockere Art zu schreiben. Ich komm gern wieder vorbei!
    LG Katja

    PS: bin ein bisschen neidisch auf den zweiten Bildschirm 🤩 muss mir unbedingt auch einen zulegen.

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